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Das Museum für Mineralogie

Cristal de calcite, Aachen, Rheinland
Photo: Bernard Braesch, Archives du musée, ULP

Das Museum besteht aus zwei Räume. Der gröβte beherbergt eine Mineraliensammlung von auβergewöhnlicher Qualität. Ca. 240 Mineraliensorten sind nach einer chemischen und strukturalen Klassifizierung, dargestellt. Die hier ausgestellten Mineralien wurden hauptsächlich im XIX. Jahrhundert gesammelt und stammen aus der ganzen Welt (1050 Probestücke). Der zweite Raum beherbergt die Mineralien des Rheins: Pfalz, Schwarzwald, Vogesen und Schweizeralpen. Der Besucher kann die bemerkenswerten Amethysten aus Idar Oberstein (Pfalz), gediegenes Silver, Proustit und seltenes Eisenarsenit aus Sainte-Marie-aux-Mines (Oberelsass), eine der gröβten im Kinzingthal entdeckte Fluoriten (Schwarzwald) und Mineralien des Vorkommens aus Binn im Wallis, bewundern. Eine Sammlung von Bodenschätzen aus den Vogesen, faszinierende Meteoritfragmente, sowie sehr schöne alte Mineralogie- und Kartografiegeräte sind ebenfalls ausgestellt. Das Musée de Minéralogie der Universität Louis Pasteur ist einer der bedeutendsten Museum der Provinz auf diesem Gebiet, dank der bedeutenden Sammlungen (ca. 30 000 Mineralien). Das Museum, das sich seit 1890 in den Räume des Institut des Sciences de la Terre befindet, wurde insbesondere durch seine Rolle in der wissenschaftlichen Forschung und Ausbildung der Mineraloge, bekannt.

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